Plattformen und Endprodukte
Antragsfrist: 16. Februar 2027 · Budget: 282,1 Mio. € — Das Thema „Plattformen und Endprodukte“ (EDF-EDIP-P-2027-LS-IRA-PE) soll die Wettbewerbsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit der europäischen verteidigungstechnologischen und -industriellen Basis (EDTIB) stärken. Gefördert…
Antragsfrist: 16. Februar 2027
Gesamtbudget: 282,1 Mio. €
Maßnahmenart: Pauschalfinanzierung (Lump Sum)
Verfahren: einstufig
Programm: European Defence Fund (EDF)
Kennung: EDF-EDIP-P-2027-LS-IRA
Status: Offen
→ Programmübersicht: European Defence Fund (EDF)
Worum geht es?
Das Thema „Plattformen und Endprodukte“ (EDF-EDIP-P-2027-LS-IRA-PE) soll die Wettbewerbsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit der europäischen verteidigungstechnologischen und -industriellen Basis (EDTIB) stärken. Gefördert werden Industrial Reinforcement Actions, die die EU-Produktionskapazitäten für Schlüsselplattformen und Endprodukte in den Bereichen Land, Luft, See und Unterwasser ausbauen. Die Vorhaben sollen Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit der Produkte erhöhen und ein belastbares Risikomanagement enthalten. Optional kann ein Arbeitspaket zum physischen und Cyber-Schutz der Produktionsstätten, einschließlich Schutz vor Drohnen- und UxS-Bedrohungen, aufgenommen werden.
Erwartete Ergebnisse
- Spürbarer Kapazitätsausbau der Produktion in der EU für den Hochlauf der Plattformen bzw. Endprodukte mit nachgewiesenem Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit
- Höhere Resilienz und bessere geografische Verteilung von Lieferketten und Industriekapazitäten, Abbau von Einzelausfallpunkten bei Schmieden/Zerspanung, Schlüssel-Subsystemen, Verbundwerkstoffen und Montage/Integration
- Bessere Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit der Produkte mit identifizierten Risiken im Hinblick auf konventionelle militärische Bedrohungen
- Messbar verkürzte Lieferzeiten, ggf. reservierte Kapazitäten sowie geschultes Personal für die verstärkten Produktionslinien (ggf. inkl. MaaS und Dual-Use-Umstellung)
- Nachweis über KPIs, z. B. zusätzlicher Durchsatz, Time-to-Rate, Lieferzeitreduktion, Ausbeute/Qualität und Zahl geschulter Mitarbeitender
- Bei optionalem Schutz-Arbeitspaket: messbar bessere Standort-, Produktions- und Cybersicherheit, verknüpft mit dem Risikoregister des Projekts
Wer kann sich bewerben?
Der Text nennt als Adressaten Akteure der EU-Verteidigungsindustrie, die Produktionskapazitäten für die genannten Plattformen und Endprodukte ausbauen. Die konkreten Teilnahmevoraussetzungen (förderfähige Länder und weitere Kriterien) stehen im Call-Dokument, Abschnitt 6, nicht im vorliegenden Text.
Wichtig für den Antrag
- Maßnahmen dürfen nicht vor dem 5. März 2024 begonnen haben und nicht vor Unterzeichnung der Finanzhilfevereinbarung abgeschlossen sein.
- Die Laufzeit beträgt indikativ drei bis fünf Jahre, spätestens Abschluss bis zum 31. Dezember 2033.
- Anträge müssen die Kritikalität der Zielprodukte belegen, die Dringlichkeit begründen und einen Industrial-Reinforcement-Plan mit Risikomanagement vorlegen, einschließlich KPIs mit Ausgangswerten.
- Das Arbeitspaket zum physischen und Cyber-Schutz ist optional und muss, falls enthalten, geschützte Anlagen, Bedrohungsanalyse, Schnittstellen zur Produktionskontinuität und KPIs benennen.
- Seitenlimit und Layout stehen in Abschnitt 5 des Call-Dokuments und in Teil B des Antragsformulars; Bewertungskriterien in Abschnitt 9, Rechts- und Finanzrahmen in Abschnitt 10.
Hinweis zur KI-Zusammenfassung: Die Abschnitte oben wurden mit KI (Claude) aus dem offiziellen Ausschreibungstext der Europäischen Kommission erstellt und können Fehler oder Auslassungen enthalten. Rechtlich maßgeblich ist allein der Originaltext auf dem EU Funding & Tenders Portal. Budget, Fristen und Förderhöhen stammen direkt aus den Portaldaten.
Weitere Informationen
Vollständige Ausschreibung auf dem EU Funding & Tenders Portal
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